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Die Inselprovinz Romblon (1360 km²) liegt im geographischen Zentrum der Philippinen und setzt sich aus drei Hauptinseln (Romblon, Tablas und Sibuyan) sowie einem weiteren Dutzend kleinerer Eilande zusammen. Tablas, die größte Insel der Romblon-Gruppe, wird von einer mittelhohen Bergkette durchzogen, Sibuyan (im Osten) von dem gewaltigen Massiv des ruhenden Vulkans Mt. Guiting-Guiting dominiert. Das bergige Romblon ist, obwohl die kleinste der Hauptinseln, Sitz der Provinzverwaltung. Die Romblomanons sind überwiegend
Zuwanderer von Luzon und Panay, in entlegenen Gebieten der Region leben noch
Nachfahren der negroiden Ureinwohner. Romblon besitzt die größten
Marmorvorkommen der Philippinen und trägt deshalb den Beinamen Marble Country.
Ökonomische Bedeutung kommt auch der Holzwirtschaft zu. Trotz des Reichtums an natürlichen
Attraktionen werden die Inseln der Romblon-Provinz meist nur am Rande erwähnt.
Gründe dafür sind ihre schlechte verkehrsmäßige Erschließung und ihre
unterentwickelte touristische Infrastruktur. Reisende finden hier idyllische
Strände, die völlige Einsamkeit bieten, müssen aber (zumindest abseits der
wenigen größeren Orte) eine beinahe spartanische Lebensweise in Kauf nehmen. Die kleine Provinzhauptstadt des Romblon-Archipels heißt offiziell Romblon, Romblon, Romblon, also die Stadt Romblon auf der Insel Romblon in der Provinz Romblon. Der Ort verfügt über einen der schönsten und besten landgeschützten Naturhäfen der Philippinen. In der Nähe des Kais bieten Läden kunsthandwerkliche Erzeugnisse aus Marmor an. Der Ortskern ist geprägt von hübschen, spanischem Kolonialstil nachempfundenen Gebäuden. Für Liebhaber altspanischer Architektur lohnt sich die Besichtigung der St.Joseph-Kathedrale, mit deren Bau Mitte des 17.Jahrhunderts begannen, die in ihrer gegenwärtigen Form aber erst 1871 vollendet wurde. Die Sakristei beherbergt eine kleine Sammlung liturgischer Kunstwerke. Beim Hauptaltar sehen Sie eine Statuette des Sto. Nino, um die sich folgende Geschichte rankt:
Die Ruine des Fort San Andres erreichen Sie über einen ausgetretenen Pfad. Auf dem gegenüberliegenden findet sich, das fast gänzlich von tropischer Vegetation überwucherte, Fort Santiago. Von beiden Festungen aus bietet sich ein beeindruckender Blick. Südwestlich von Romblon liegt Villa del Mar, die 1976 mit deutscher Finanzhilfe erbaute erzbischöfliche Residenz. Einen schönen Badestrand besitzt Chambon Beach, einfache Unterkünfte finden Sie, etwas weiter, in Mapula, jedoch ist der Strand dort steinig und das Wasser sehr seicht. Am Cabanbanan Beach befindet sich das Beach & Diving Resort von Josef u. Vilma Mazenauer. Die Anlage verfügt über eine PADI-Tauchschule (Ausbildung vom Schnuppertauchen bis zum Divemaster), einem Restaurant sowie eine Sari-Sari-Store. Die Unterkünfte (Cottages für je 2 Personen - alles Masiv-Bau) sind sehr schön angelegt und sehr sauber.
Weitere Naturschönheiten sind die
Cataga-Wasserfälle bei Magdiwang und die Kawa-Kawa Falls
bei Cajidiocan. Die Korallenriffe der vor der Südspitze gelegenen, unbewohnten
Insel Cresta de Gallo sollen ein Dorado für Taucher sein. Der kleine Flughafen in Tugdan
auf der Insel Tablas ist hin und wieder auf; aber meist geschlossen. |
Die Inselprovinz Romblon (1360 km²) liegt im geographischen Zentrum der Philippinen und setzt sich aus drei Hauptinseln (Romblon, Tablas und Sibuyan) sowie einem weiteren Dutzend kleinerer Eilande zusammen.
Tablas, die größte Insel der Romblon-Gruppe, wird von einer mittelhohen Bergkette durchzogen, Sibuyan (im Osten) von dem gewaltigen Massiv des ruhenden Vulkans Mt. Guiting-Guiting dominiert. Das bergige Romblon ist, obwohl die kleinste der Hauptinseln, Sitz der Provinzverwaltung.
Die Romblomanons sind überwiegend
Zuwanderer von Luzon und Panay, in entlegenen Gebieten der Region leben noch
Nachfahren der negroiden Ureinwohner. Romblon besitzt die größten
Marmorvorkommen der Philippinen und trägt deshalb den Beinamen Marble Country.
Ökonomische Bedeutung kommt auch der Holzwirtschaft zu.
Trotz des Reichtums an natürlichen
Attraktionen werden die Inseln der Romblon-Provinz meist nur am Rande erwähnt.
Gründe dafür sind ihre schlechte verkehrsmäßige Erschließung und ihre
unterentwickelte touristische Infrastruktur. Reisende finden hier idyllische
Strände, die völlige Einsamkeit bieten, müssen aber (zumindest abseits der
wenigen größeren Orte) eine beinahe spartanische Lebensweise in Kauf nehmen.
Die kleine Provinzhauptstadt des Romblon-Archipels heißt offiziell Romblon, Romblon, Romblon, also die Stadt Romblon auf der Insel Romblon in der Provinz Romblon. Der Ort verfügt über einen der schönsten und besten landgeschützten Naturhäfen der Philippinen. In der Nähe des Kais bieten Läden kunsthandwerkliche Erzeugnisse aus Marmor an.
Der Ortskern ist geprägt von hübschen, spanischem Kolonialstil nachempfundenen Gebäuden. Für Liebhaber altspanischer Architektur lohnt sich die Besichtigung der St.Joseph-Kathedrale, mit deren Bau Mitte des 17.Jahrhunderts begannen, die in ihrer gegenwärtigen Form aber erst 1871 vollendet wurde. Die Sakristei beherbergt eine kleine Sammlung liturgischer Kunstwerke. Beim Hauptaltar sehen Sie eine Statuette des Sto. Nino, um die sich folgende Geschichte rankt:
"Eine spanische Galeone mit eben diesem religiösen Kleinod an Bord musste
Ende des 16. Jahrhunderts in der Bucht von Romblon vor einem Taifun Zuflucht
suchen. Als die Spanier wieder auslaufen wollten, wurden sie siebenmal von
Wellen und Strömungen zurückgetrieben. Erst als sie beschlossen, die Jesusfigur
auf der Insel zu lassen, überwanden sie die Naturgewalten".
Alljährlich am zweiten Wochenende im Januar gedenkt man anlässlich des hiesigen
Ati-Atihan-Festes dieses legendären Ereignisses, bei einer Biniray
genannten Bootsprozession wird am Samstag das missglückte Auslaufmanöver der
Spanier nachgespielt.
Die beiden Bastionen, die das Städtchen flankieren, wurden um 1650 zur
Verteidigung gegen die häufigen Attacken moslemischer Seeräuber errichtet.
Die Ruine des Fort San Andres erreichen Sie über einen ausgetretenen Pfad. Auf dem gegenüberliegenden findet sich, das fast gänzlich von tropischer Vegetation überwucherte, Fort Santiago. Von beiden Festungen aus bietet sich ein beeindruckender Blick. Südwestlich von Romblon liegt Villa del Mar, die 1976 mit deutscher Finanzhilfe erbaute erzbischöfliche Residenz. Einen schönen Badestrand besitzt Chambon Beach, einfache Unterkünfte finden Sie, etwas weiter, in Mapula, jedoch ist der Strand dort steinig und das Wasser sehr seicht.
Am Cabanbanan Beach befindet sich das neu erbaute Beach & Diving Resort von Josef u. Vilma Mazenauer. Die Anlage verfügt über eine PADI-Tauchschule (Ausbildung vom Schnuppertauchen bis zum Divemaster), einem Restaurant sowie eine Sari-Sari-Store. Die Unterkünfte (Cottages für 2 Personen bzw. ein Longhouse mit insges. 6 Doppelbetten - alles Masiv-Bau) sind sehr schön angelegt und sehr sauber.
Sibuyan, die urwüchsigste und am wenigsten erforschte der drei
Hauptinseln, ist, geeignetes Wetter vorausgesetzt, täglich per Boot ab
Romblon-Stadt zu erreichen. Das landschaftliche Wahrzeichen der Insel stellt der
dichtbewaldete Mt.Guiting-Guiting (2052 m) dar, der als eines der schwierigsten
Kletterziele des gesamten Archipels gilt.
Weitere Naturschönheiten sind die
Cataga-Wasserfälle bei Magdiwang und die Kawa-Kawa Falls
bei Cajidiocan. Die Korallenriffe der vor der Südspitze gelegenen, unbewohnten
Insel Cresta de Gallo sollen ein Dorado für Taucher sein.
Tablas beeindruckt landschaftlich weniger als die beiden Nachbarinseln,
sehenswert sind allein die Bita-Wasserfälle bei Dubduban und der Tinagong Dagat (="Versteckter See") bei
Calatrava.
Tugdan Airport (Romblons Provinzflughafen) befindet sich bei dem Ort Alcantara. In Looc oder Sta. Fe an der Südspitze kann man kleine Auslegerboote für die Überfahrt nach Boracay chartern, allerdings sind die Gewässer um Carabao Island recht turbulent.


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